Universitätsarchiv Regensburg
Sie sind nicht angemeldet.
Startseite
Tektonik
Suche
Anmelden
Registrieren
englisch
deutsch
Tektonik
Die Tektonik ist auf Ihren Suchtreffer eingeschränkt, Sie können über das "+" den normalen Archivbaum einblenden.
UAR - Universitätsarchiv Regensburg
Bestände UAR
Vorgängereinrichtungen
Universität Regensburg
Privatarchive und Nachlässe
Einzelpersonen
Lehrstühle
Nachlässe und Privatarchive
Rep. 078 NL Breuer, Rolf
Rep. 080 NL Hösle, Johannes
Rep. 087 NL Baumann, Nicole
Rep. 088 NL Betke, Klaus (Depositum)
Rep. 090 Sammlung Brauneiser
Rep. 091 NL Bungert, Hans
Rep. 092 NL Deininger, Leonhard
Rep. 093 NL Emmerig, Ernst
Rep. 094 NL Wilhelm Gastinger MdL
Rep. 095 NL Günther, Ekke-Wolfgang
Rep. 096 Sammlung Hartmannsgruber
Rep. 097 NL Hellmich
Rep. 098 NL Hermes, Karl
Rep. 099 NL Kaufmann, Heinz Leopold (Statistiker)
Rep. 100 NL Kohler, Ewald
Rep. 101 NL Landau, Peter
Rep. 102 NL Liberman, Anatoly
Rep. 103 NL Merkel, Franz Rudolf
Rep. 104 NL Rauer, Walter
Rep. 105 NL Reindel, Kurt
Rep. 106 NL Remarque, Jutta
Rep. 107 NL Schäfer, Ingo
Rep. 108 NL Eberhard Schaich
Rep. 109 NL Dr. Franz Schmidl
Rep. 110 NL Stieglitz, Heinrich
Rep. 111 NL Schuwerk, Herbert
Rep. 112 NL Traeger, Jörg
Rep. 113 Privatarchiv Jörg Wiesner
Rep. 114 NL Winogradow-Adamson
Rep. 143 Privatarchiv Bauer, Franz J.
Rep. 151 Nachlass Hannauer, Georg
Vollansicht Bestand
Signatur:
Rep. 151
Name:
Nachlass Hannauer, Georg
Beschreibung:
Bemerkungen Biografisches
Johann 'Georg' HANNAUER (auch HANAUER) wurde am 15. März 1817 in Heumaden als Sohn eines Bauern zur Welt. Von 1829 bis 1837 besuchte er das Kgl. Lyzeum zu Regensburg. Am 17. Oktober 1837 schrieb er sich am deutschen Collegium in Rom ein, wo er bis 1844 studierte. In Rom wurde HANNAUER am 23. September 1843 zum Priester geweiht ("ad titulum missionis"). Anschließend erwarb er den philosophischen und theologischen Doktorgrad.
1844 wurde er Kooperator der Stadtpfarrei Pleystein. Bei der Rückkehr in seine Heimat brachte HANNAUER die Reliquien des heiligen Aurelius von Rom nach Moosbach mit. Zunächst auf Schloss Burgtreswitz zwischengelagert, gelangten diese Reliquien am 12. Oktober 1845 in die Pfarrkirche Moosbach, wo sie den Brand des Ortes im Jahre 1848 unbeschadet überstanden.
Zum Sommersemester 1845 zog Hannauer nach Regensburg, wo er seine Studien bezgl. des bayerischen Staatskirchenrechts nachholte. 1846 bis 1852 war er als Informator und Offiziator im Schottenkloster St. Jakob in Regensburg tätig, wo er auch wohnte. 1851 wurde er Nachfolge von Professor Georg Anton HEIGL für die Fächer Empirische Anthropologie, Logik, Metaphysik und Geschichte der Philosophie. Fachlich offenbarte HANNAUER sich als Neoscholastiker. Seine rhetorischen und didaktischen Fähigkeiten wurden von Zeitgenossen und Augenzeugen noch Jahrzehnte später gelobt.
1852 oder 1853 rettete der Zimmergeselle Jakob WILDENAUER aus Nabburg den Professor, als dieser am Kirchturm "beschäftigt war", wie es hieß, vor einem Absturz, wofür WILDENAUER vom bayerischen König eine Belobigung von zehn Gulden bekam (Kreis-Amtsblatt der Oberpfalz 1854, S. 584).
1854/55 verfasste HANNAUER das im Bestand befindliche Manuskript (UAR, Rep. 151, Nr. 1-3), das er auch als Buch herausgab. 1855 schrieb er für das Lyzealprogramm "Über den Ursprung der Ideen nach Thomas von Aquin". HANNAUER unterrichtete weiter am Kgl. Lyzeum und verstarb dort überraschend an einem Blutschlag am 11. Januar 1868 im Alter von 50 Jahren (Regensburger Wochenblatt vom 21.1.1868, S. 25).
Publikationen von Georg HANNAUER:
- Ueber den Ursprung der Ideen nach Thomas von Aquin : Programm der Studienanstalt Regensburg, Stadtamhof: Mayr 1855.
- Abriß der Vorlesungen über Philosophie, Regensburg, 1865 (?), 383 S.; Vorwort Bestandsgeschichte
Hannauer verfasste die Manuskripte vermutlich in den Jahren 1853 bis 1855. Es lassen sich drei verschiedene Manuskripte mit Hannauers Handschrift ermitteln, die jeweils nicht vollständig zu sein scheinen (Rep. 151, Nr. 1 bis 3). Die Manuskripte bilden die Grundlage für ein Buch Hannauers, das 1856 oder 1865 erschien.
Die Manuskripte wurden nach Hannauers Tod (1868) in der Bibliothek des Kgl. Lyzeums aufbewahrt. Vermutlich vor 1968 wurde der Umschlag umgedreht und mit der Signatur Phil. 683 versehen (Rep. 151, Nr. 4). Die Mappe gelangte 2011 im Rahmen einer Abgabe der Katholisch-Theologischen Fakultät in das Universitätsarchiv.
Der Bestand wurde im Herbst 2017 verzeichnet, klassifiziert und mit einer Kurzbiografie Hannauers versehen.
In diesem Bestand suchen
Rep. 168 Privatarchiv Prof. Dr. Klaus Heinen
Rep. 172 NL Wagner, Richard MdL
Rep. 179 Privatarchiv Renate Buchberger
Rep. 180 NL Rubner, Heinrich
Rep. 182 NL Heiner Haan
Rep. 185 NL Adalbert Feuerer
Rep. 187 NL Kleinheyer, Bruno
Rep. 193 NL Prof. Dr. Ingo Morgenstern
Rep. 195 NL Schenz, Wilhelm
Rep. 197 NL Seigfried, Adam
Verbände und Vereine
Sammlungen
Permalink zum Datensatz erfolgreich in die Zwischenablage kopiert